Kunststoff ist einer der weltweit am häufigsten verwendeten Werkstoffe. Wir begegnen ihm jeden Tag – in Lebensmittelverpackungen, Elektronikgeräten oder Haushaltsgeräten. Die meisten dieser Produkte haben jedoch eine kurze Lebensdauer und landen als Abfall. Wir bei Plastic guys glauben, dass Kunststoff eine zweite Chance verdient. Deshalb haben wir ein Verfahren entwickelt, mit dem aus Abfall einzigartige und langlebige Designelemente und Produkte hergestellt werden können.

Sehen Sie sich an, wie sein Weg aussieht – vom ausrangierten Produkt bis zum fertigen Möbelstück.
1. Das ursprüngliche Produkt
Am Anfang steht das, was wir alle gut kennen: Joghurtbecher, eine kaputte Tastatur, ein ausrangierter Kühlschrank oder andere Kunststoffprodukte. Material, das normalerweise hinter den Produktionsprozessen verborgen bleibt – Kunststoffabfälle aus der industriellen Fertigung. Dabei handelt es sich beispielsweise um Ausschussware, Verschnitt oder unverkäufliche Teile aus der Produktion von Haushaltsgeräten, Verpackungen oder Elektronik. Während sie für die Hersteller Abfall sind, sind sie für uns wertvolle Rohstoffe.
Durch die systematische Sammlung und Sortierung dieser Produktionsabfälle stellen wir sicher, dass sie nicht auf Deponien oder in Verbrennungsanlagen landen. Bereits in dieser Phase verwandeln wir das Problem in eine Chance – wir sparen Primärrohstoffe und reduzieren die Menge an Abfall, die sonst die Umwelt belasten würde.

2. Kunststoffschrot / Granulat
Der nächste Schritt ist die mechanische Verarbeitung. Die gesammelten Produkte werden nach Kunststoffart sortiert und anschließend zu kleinen Stücken zerkleinert – so entsteht Kunststoffschrot oder Granulat.
In dieser Form ist das Material wiederverwendbar. Es ist leicht, einfach zu lagern und bereit für die nächste Phase. Dieser Schritt ist gleichzeitig ein Beispiel für die Kreislaufwirtschaft in der Praxis: Was vor kurzem noch Abfall war, erhält nun neues Potenzial, um zu einem Bestandteil eines Designprodukts zu werden.

3. Zwischenprodukt: Designplatte Minus
Aus dem Granulat pressen wir dann feste Platten, die sich nicht nur durch ihre Widerstandsfähigkeit, sondern auch durch ihr Aussehen auszeichnen. Die Textur und Farbgebung entstehen auf natürliche Weise, je nachdem, aus welchen Kunststoffen die Platte hergestellt wird – wir fügen keine künstlichen Farben oder Muster hinzu. Das Ergebnis ist, dass jede Platte ein Unikat ist.
Diese Platten bieten vielfältige Verwendungsmöglichkeiten: Sie können als Verkleidung, Arbeitsfläche, Trennwand oder Salzplatte verwendet werden. Architekten und Designer schätzen, dass das Material nicht nur umweltfreundlich, sondern auch leicht zu bearbeiten ist – es kann wie herkömmliche Materialien geschnitten, gebohrt oder anderweitig geformt werden.


4. Endprodukt
In der letzten Phase werden unsere Platten zu fertigen Produkten und Elementen, die sowohl im Innen- als auch im Außenbereich Verwendung finden. Unter der Marke Off-space entstehen daraus Tische, Stühle und Leuchten, aber auch Verkleidungen, Arbeitsflächen, Trennwände oder Außeninstallationen.
Jedes Stück ist eine Kombination aus Design, Funktionalität und verantwortungsbewusstem Umgang mit der Umwelt. Es handelt sich nicht nur um eine ästhetische Ergänzung des Raumes, sondern auch um den Beweis, dass ein Material, das ursprünglich Abfall war, ein neues und wertvolles Leben erhalten kann.

Und wie geht es weiter?
Unsere Arbeit endet nicht mit der Herstellung des Endprodukts. Ein großer Vorteil von recycelten Kunststoffplatten ist, dass sie immer wieder recycelt werden können – bis zu 10 Mal.
Damit schließt sich der gesamte Kreislauf und bestätigt das Prinzip der Kreislaufwirtschaft: Kein Kunststoff muss für immer Abfall sein. Jedes Produkt kann zur Quelle für ein neues werden.
Der Weg des Kunststoffs ist ein Weg vom Abfall zum Design – und zurück. Indem Sie sich für die Verwendung von recycelten Materialien entscheiden, tragen Sie zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks bei, fördern eine nachhaltige Entwicklung und tragen dazu bei, dass Design nicht nur einen ästhetischen, sondern auch einen ökologischen Wert hat.